International

Indo-German Center for Sustainability (IGCS)

indienDas Deutsch-Indische Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung (IGCS) ist eine Kooperation zwischen dem IIT Madras und einer Gruppe deutscher Universitäten unter der Federführung der RWTH Aachen. Es führt deutsche und indische Spitzenforschung in den Bereichen Wasser, Energie, Abfallwirtschaft und Landnutzung mit einem interdisziplinären Ansatz zusammen. Direktor des IIT Madras Prof. Dr. Bhaskar Ramamurthi. Als Fachkoordinator leitet Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert den künftigen Themenbereich Abfallwirtschaft. „Mit der Einrichtung des Indo-German Centre for Sustainability am IIT Madras etablieren wir ein weiteres Flaggschiff der deutsch-indischen Kooperation. Hochqualifizierte deutsche Nachwuchswissenschaftler erhalten die Möglichkeit, am Zentrum für mehrere Jahre gemeinsam mit indischen Kollegen zu forschen“ betonte Forschungsstaatssekretär Rachel bei der Eröffnung in Madras. Das BMBF unterstützt das Programm „A New Passage to India“ mit zusätzlichen 3,7 Mio. Euro für den akademischen Austausch mit Indien. Unter anderem werden vier Langzeitdozenturen sowie Stipendien für Graduierte und Wissenschaftler finanziert. Zwei von der indischen Regierung finanzierten Forschungsprojekte werden unter der Leitung von Prof. Dr. Kranert und seinen indischen Kollegen Prof. Dr. Ligy Philip und Prof. Dr. Chandra bis Ende 2016 durchgeführt. Titel: Development of Sustainable Waste Management of Septage by composting and minimizing GHG Emissions; Fast Sampling analyses for anthropogenic micro pollutants in wet environmental compartments.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Homepage des IGCS

Homepage des IIT Madras

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EDUBRAS - Summer School Brasilien


cur_25Im Rahmen des Förderprogramms „Export deutscher Studienangebote” des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) führen der Arbeitsbereich Siedlungsabfall und der Arbeitsbereich Industrielle Wassertechnologie eine umweltschutztechnische Summer School in Brasilien durch. In Kooperation mit dem FUNDACENTRO Sao Paulo (Fundacao Jorge Duprat Figueiredo de Seguranca e Medicina do Trabalho), dem SENAI Curitiba (Serviço Nacional de Aprendizagem Industrial), der CEFET Curitiba (Centro Federal de Educacao Tecnologica do Parana) und dem JAP (Instituto Ambiental do Paranà) wurden in den Großstädten Sao Paulo (Sao Paulo) und Curitiba ( Parana), Belo Horizonte (Minas Gerais) und Recife (Pernambuco) jeweils zwei vertiefende Grundkurse zu den umweltrelevanten Themen Siedlungsabfall, sowie Abwasser und Industrielle Wassertechnologie durchgeführt. Die im Herbst 2002 bis 2005 durchgeführten Schulungen wurden von Entscheidungsträgern der Kommunen, Umweltinstitutionen, Ingenieurbüros sowie Professoren und Studenten der Hochschulen und Mitarbeitern der Kooperationspartner besucht. Im Mittelpunkt der Kurse steht die Vermittlung des Stands der Umwelttechnologie in Deutschland, wobei ein Schwerpunkt in der Darstellung einfacher und angepasster Systeme liegt. Im Bereich Siedlungsabfall wurden folgende Themen behandelt:

  • Sammlung & Transport
  • Aufbereitung und Sortierung von Wertstoffen
  • Recycling von Wertstoffen
  • Biologische Behandlung
  • Mechanisch-Biologische Restmüllbehandlung
  • Thermische Abfallbehandlung
  • Deponierung von Abfällen
  • Abfälle aus dem Gesundheitsdienst
  • Biologische Verfahren der Abluftreinigung
  • Arbeitsschutz


Sowie einige spezifische Themen aus dem Bereich Gewerbe- und Industrieabfall. Die Kurse wurden durch Gruppenarbeiten und Exkursionen ergänzt.

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Kooperation mit der Guangxi University in Nanning, Guangxi, Chin

ChinaGuangxi_1Die Guangxi-Universität ist eine der größten und wichtigsten Universitäten im südlichen China.Das Institut für Umwelt-Ingenieurwesen beschäftigt sich mit zahlreichen Themen, u.a. mit der Behandlung von kommunalen und industriellen Abfällen, Deponietechnik und thermischen Behandlung von Abfällen. Ein besonderer Schwerpunkt, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Forstwirtschaft, liegt im Bereich der anaeroben Behandlung von Bioabfällen aus Haushalten und Landwirtschaft. Guangxi ist das chinesische Zentrum für die Entwicklung von Anaerob-Technologien. Von hier wird auch das Programm zum Bau und Verbreitung der dezentralen Biogas-Fermenter betreut. Inzwischen sind in China ca. 20 Millionen solcher kleinen Biogasanlagen in Betrieb.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Umwelt-Ingenieurwesen an der Guangxi-Universität und dem Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart basiert hauptsächlich auf diesem Gebiet der Anaerob-Anlagen. Hier sollen die Erfahrungen aus der langen Anwendung von kleinen dezentralen Anlagen in China und großen zentralen Anlagen in Europa zu neuen fruchtbaren Ansätzen dieser Technologie führen.

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Kooperation mit der Universidad Católica Boliviana « San Pablo », in La Paz, Bolivien

Bolivien2In Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Ingenieurwesen an der Universidad Catolica Boliviana und dem Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart werden auf allen Wissensgebieten der Umwelttechnik und Umweltanalytik , derzeit mit dem Schwerpunkt Abfallwirtschaft, Erfahrungen und Informationen ausgetauscht. Diese Zusammenarbeit entwickelte sich auf der Basis des EU-Projekts WasteNet und wird auch in weiteren Bereichen fortgesetzt. Dies beinhaltet u.a. den Austausch von Studenten, etwa im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten. Darüberhinaus werden für mehrere Studiengänge im Fachbereich Umwelttechnik und Umweltanalytik Blockvorlesungen in La Paz angeboten. Ein intensiver Erfahrungsaustausch findet in den Bereichen Biologische Behandlung von Abfällen mit dem Schwerpunkt Biogasanlagen statt. Weitere Schwerpunkte sind Abfälle aus dem Bergbau, gefährliche Abfälle aus Haushaltungen und die Verwertung und Behandlung von Elektro- und Elektronikschrott.

 

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