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Untersuchung zur Umsetzung der ökologisch und ökonomisch vorteilhaften anaeroben Co-Fermentation nicht vermeidbarer organisch hoch belasteter und/oder stark farbiger Konzentrate aus der Textilveredelungsindustrie

Fördernde Stelle Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderkennzeichen 033 9898
Förderzeitraum 1.8.2000 - 31.1.2003
Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Ulrich Rott
Sachbearbeiter Frau Dr. A. Boley,
Herr Dr. M. Lüpke
In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ing. H. Fuchs, Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V. (STFI),
ChemnitzIngenieurgesellschaft Dr.-Ing. Jedele und Partner mbH (JuP)

Kurzfassung:

MethanomatIm Rahmen dieses Verbundprojektes wird in Zusammenarbeit der Abteilungen Wassergüte­wirtschaft und Hydrochemie erkundet werden, welche nicht vermeidbaren Konzentrate für die anaerobe Co-Fermentation in Faul­behältern kommunaler Kläranlagen in Frage kommen. Mit Abbauversuchen im Labormaßstab wurde der Einfluss der Konzentrate auf die Faulung und die Auswirkungen auf die Trübwässer untersucht. Die Aufgabe der Arbeitsbereiches Biologie war dabei u.a. die Entwicklung einer Methode zur sicheren Beurteilung der Konzentrate mit Hilfe des „Methanomaten“, einem Gerät für automatisierte anaerobe Abbauuntersuchungen. Die Abbauversuche sollen vor allem das Versäuerungsverhalten im Vergleich zum Gasproduktions-Prozess aufklären. Mit standardisierten Laboruntersuchungen wird der Einfluss von Trübwässern aus technischen Co-Fermentations-Anlagen auf aerobe und anoxische Abbauprozesse untersucht, um negativen Auswirkungen auf den anoxisch/aeroben Abwasserreinigungsprozess in der Praxis vorzubeugen.

Abb.: METHANOMAT für die Bestimmung anaerober Abbaubarkeit