17. Februar 2022 /

Trinkwasserkolloquium 2022 als Online-Tagung

COVID 19-bedingt muss unser Kolloquium wieder als Online-Tagung stattfinden. Die Vorträge werden ebenso wie die Fragen und Antworten als Live Stream übertragen.

Der zurückliegende Sommer hat uns die Folgen des Klimawandels mit aller Härte vor Augen geführt: Auf drei Dürrejahre folgten im Sommer in Deutschland Starkniederschläge und Hochwasserkatastrophen. Das Wetter wird extremer. Die Veränderungen im Klima betreffen auch die Wasserversorger in Baden-Württemberg stark. Dürre und Hitze sind ein Stresstest für die Wasserinfrastruktur. Ebenso kann die Überflutung von Wassergewinnungsanlagen die Versorgungssicherheit gefährden. Die Herausforderungen sind dringlich und von enormer Bedeutung.
Für die Wasserversorgung ist mitentscheidend, welche ordnungspolitische Unterstützung sie mit dem Masterplan Wasserversorgung erfährt. Aufgrund von längeren und häufigeren Trocken- und Hitzeperioden wird es zukünftig längere Zeiträume mit Spitzenwasserbedarf geben, die wiederum zu Nutzungskonkurrenzen zwischen Trinkwasserversorgern, Landwirtschaft und Industrie führen können. Damit keine Engpässe bei der Versorgung entstehen, müssen Konzepte und technische Möglichkeiten zur Dämpfung der Spitzenabgaben geprüft werden. Auch die Trinkwasserqualität wird durch den Klimawandel beeinflusst. Wie können also Versorger die Qualität und Verfügbarkeit unseres Trinkwassers in Zeiten des Klimawandels langfristig sichern? Wie kann sich die Branche hierfür zukunftsfest aufstellen? Im Rahmen des Trinkwasserkolloquiums wollen wir anhand von Daten- und Erfahrungsberichten von Wasserversorgungsunternehmen, Politik und Behörden in einem offenen Austausch die Thematik sowie tragfähige Lösungsansätze vorstellen und erörtern.

Programm als pdf hier --> Download

Dieses Bild zeigt Harald Schönberger

Harald Schönberger

PD Dr.-Ing. habil.

Lehrstuhlvertretung "Siedlungswasserwirtschaft und Wasserrecycling"

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